Kooperationen von betreuungs-spezialist mit lokalen SPITEX-Organisationen

Spitex und betreuungs-spezialist arbeiten zum Wohl und Vorteil ihrer gemeinsamen Kunden zusammen. Die unkomplizierte Nutzung beider Leistungen aus einer Hand, sowie die gemeinsame Abrechnung der Dienstleistungen durch die Spitex (Krankenkassenpflichtige Leistungen mindern die pauschalen Betreuungskosten) gewährleisten eine optimale Kostenverteilung.

Weitere Partnerschaften - Entwicklung des Fair-Care-Tandem-Modells

In der ersten Phase des Projekts «FairCare Tandem-Modell» wurde von Public Health Services und Careum ein theoretisches Vorgehen zur Optimierung der Betreuung von älteren Personen durch Care-Migrant*innen entwickelt. Parallel dazu haben Ostschweizer Partnerorganisationen ein ähnliches Modell praktisch umgesetzt. Mit der zweiten Phase soll in einem ersten Schritt eine Synthese des Vorgehens entwickelt werden. Dieses wird anschliessend in die Praxis getestet und wissenschaftlich ausgewertet. Geprüft durch die Anwendung im Alltag sollen das Modell und die benötigten Tools für die breite Umsetzung adaptiert und für die weitere Verwendung zur Verfügung gestellt werden. Ziel ist, faire Bedingungen für alle Involvierten zu schaffen: für die Live-in Betreuer*innen, die betreuten Personen, die Angehörigen, die beteiligten Spitex-Organisationen sowie die Personalverleihagenturen. Das Projekt erstreckt sich über zwei Jahre mit einer anschliessenden dreimonatigen Auswertungs- und Disseminationsperiode. Träger des Projekts sind Public Health Services, die Berner Fachhochschule, Spitex Sarganserland, Spitex Mittleres Toggenburg und die Personalverleihagentur betreuungs-spezialist. Hinzu kommen aktive Umsetzungspartner (in Abklärung: Spitex Bern, Spitex Zürich Limmat, Spitex Schweiz, Caritas etc.). Die Finanzierung erfolgt über Gelder von Stiftungen und Eigenleistungen der beteiligten Partnerorganisationen.

 

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